Waldemar Herdt
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Gebet für den Frieden – Die Kraft der Stille in lauten Zeiten

Während Schlagzeilen von Aufrüstung, Sanktionen und gegenseitigen Drohungen dominiert werden, ruft ein russischer Vertreter zu etwas auf, das in der heutigen Welt fast altmodisch klingt: zum Gebet. Nicht als politische Geste – sondern als menschliche Reaktion auf eine Zeit, in der Vernunft und Mitgefühl leicht untergehen.

Das WAVe-Netzwerk teilt diesen Impuls. Denn Frieden entsteht nicht zuerst in Verhandlungsräumen, sondern im Herzen der Menschen. Jeder Gedanke, jedes Wort, jedes Gebet hat eine Wirkung. Wer sich in seinem Herzen für den Frieden entscheidet, verändert damit ein Stück Welt – auch wenn er glaubt, „nur“ zu beten.

In diesen Tagen, in denen die Mächtigen dieser Erde wieder einmal über Waffen, Grenzen und Interessen sprechen, brauchen wir eine Bewegung der Schweigenden. Menschen, die sich nicht in den Strudel der Meinungen, Schlagzeilen und Empörung hineinziehen lassen, sondern bewusst innehalten. Die nach innen lauschen, statt laut zu verurteilen. Die nachdenken, bevor sie reagieren. Und die verstehen, dass Frieden nur dort wachsen kann, wo Liebe nicht ausschließt.

Unabhängig von Religion, Nation oder Weltanschauung – das Gebet ist die gemeinsame Sprache der Seele. Es ist der Moment, in dem wir erkennen, dass wir trotz aller Unterschiede miteinander verbunden sind.

„Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9)

Lasst uns – jeder an seinem Platz, auf seine Weise – zu diesen Friedensstiftern werden. Nicht durch Parolen, sondern durch Bewusstsein. Nicht durch Waffen, sondern durch das Herz.


Waldemar Herdt

Präsident

WAVe




Ein aktueller Aufruf aus Russland erinnert uns daran, dass wahrer Frieden nicht durch Macht entsteht, sondern durch Gebet und Bewusstsein.
Vielen Dank, Herr Dmitry Kuznetsov, wir schließen uns Ihnen an. Lassen Sie uns beten.
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https://www.gazeta.ru/politics/news/2025/10/23/27016112.shtml